Archiv für die Kategorie ‘Reiseberichte’

Eine Woche am Bodensee

Freitag, 11. März 2011

Der Rhein ist der Hauptzufluss des Bodensees und dessen einziger Abfluss. Wir hatten schon an so ziemlich allen Abschnitten des „deutschesten“ aller Flüsse Urlaub gemacht, ob das der Oberrhein bei Freiburg war, das Rheinland bei Bonn oder der Niederrhein beginnend bei Düsseldof. Sogar den Abschnitt des Rheins auf der niederländischen Seite, wo er sich langsam der Nordsee nähert, hatten wir nicht ausgelassen. Nun sollte es also der Bodensee sein. In einem Online-Touristik-Portal, besorgten Wir uns die nötigen Informationen für einen gelungenen Urlaub am Bodensee und mieteten eine Ferienwohnung in der Nähe von Konstanz . Das hat auch alles ganz wunderbar geklappt und bei unserer Anreise fanden wir sowohl die Wohnung als auch deren Umgebung in dem Zustand vor, wie sie im Angebot beschrieben wurde.

Wir wollten einige Fahradtouren unternehmen, deshalb hatten wir unsere Drahtesel auf unserer Fahradkonsole am Heck des Autos mitgenommen. Die Ufer des Bodensees sind fast durchgängig recht radfreundlich angelegt. So unternahmen wir Abstecher nach Sankt Gallen in der Schweiz, wobei wir ein Stück über österreichisches Territorium radeln mussten und nach Friedrichshafen. Bei letzterem Ausflug benutzten wir allerdings die Fähre um abzukürzen. Sonst hätten wir den ganzen Überlinger See umradeln müssen, der wie eine fingerförmige Ausstülpung aus dem Bodensee herausragt.

Als weitere Aktivitäten hatten wir Segeln und Angeln geplant. Da wir weitläufige Verwandte in Konstanz haben, die auch ein Segelboot besitzen, wurden wir zu einem Tagestörn eingeladen. Der Wind war ganz schön frisch an jenem Tag und die Wellen erreichten eine respektable Höhe. Unsere Verwandten erzählten uns, dass alljährlich auf dem See etliche Wassersportler ums Leben kommen, weil bei ungünstigen Windverhältnissen Wellenberge bis zu 3 Meter Höhe entstehen können. Vor unserem Törn hätten wir das als „Seemansgarn“ eingestuft, aber wir haben schon Respekt bekommen vor diesem See. Für einen kurzen Ausflug an die Mosel empfiehlt sich die Buchung einer Ferienwohnung und Gästezimmer
bei Cochem/Mosel

Mit dem Angeln wurde es nicht viel. Nur an zwei Abenden setzte ich mich an das Ufer des Sees und fing gerade einmal zwei mittlere Rotfedern. Dennoch hat uns diese Woche am Bodensee gefallen und wir möchten als letzten noch verbleibenden Abschnitt des Rheins demnächst den Zufluss oberhalb des Bodensees, den Alpenrhein, kennenlernen.

Ferienwohnungen Bodensee

Die Region um den Bodensee ist als ein Naherholungsgebiet besonders beliebt in den Sommermomaten. Die ebenen und nahe am See gelegenen Fahrradwege laden ein zu Radtouren durch Pappelalleen, vorbei an grünen Wiesen und an den vielen Sehenswürdigkeiten, welche die Städte am See zu bieten haben.

Wenn man ein paar Tage Zeit hat, am Bodenseestrand sonnen, schwimmen und windsurfen geht, kann dies die Lebensgeister wecken und ebenso sehr gut beruflichen Streß in kurzer Zeit abbauen. Zeltplätze sind oft gefragt, beliebt sind aber auch als Unterkunft eine Ferienwohnung und Ferienhaus am Bodensee.

Mein Bodenseeurlaub

Montag, 17. September 2007

Letzten Sommer hatten meine Freunde und ich uns entschlossen, eine Radreise an den Bodensee zu unternehmen. Unsere Reise fing in Lindau an. Wir wollten an einem Tag Oy erreichen und dort eine Woche verbringen. Gegen 10 Uhr in der Früh sind wir in Lindau mit dem Zug angereist. Von da an begann unser Abenteuer. Da wir am Morgen nichts gegessen hatten, waren wir (als wir in Lindau ankamen) sehr hungrig. Daher entschlossen wir uns (bevor unsere Reise so richtig los ging) zu einem Frühstück mit Kaffee und Brötchen auf einer Terrasse. Dann besuchten wir einen Teil der Sehenswürdigkeiten der Stadt wie: den Hafen mit seinem Löwen und dem Leuchtturm, das Rathaus und die alte St. Stephan Kirche. Dann mussten wir los, weil wir heute noch Oy erreichen wollten, und Oy befindet sich 100 km von Lindau entfernt…. eine ziemlich lange Strecke für ein Tag… So fuhren wir den ganzen Tag durch die Sonne…Wir durchquerten ganze Dörfer und bewunderten die Landschaften. Zum Glück hatten wir Dirk dabei, der letztes Jahr diese Strecke schon einmal gefahren ist, ansonsten hätten wir uns bestimmt verwirrt. :D Unser Weg führte durch Oberstaufen. Hier machten wir erneut einen Halt, denn wir wollten uns ein Paar Früchte für den Abend besorgen. Dann telefonierten wir kurz in Oy (beim Hotel) um das Zimmer fest zu buchen. Dann ging es über den Moosweg weiter. Hier war es schön schattig und etwas kühler… Das war gut… Bald kamen wir zum Großen Alpensee. Hier machten wir eine kurze Mittagspause und dann fuhren wir weiter. Bald hatten wir auch Immenstadt hinter uns gelassen. Gegen 18 Uhr erreichten wir Oy. Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt.