Der Alpenrhein

30. Juni 2011

Der Rhein ist der wichtigste Zufluss des Bodensees. Oberhalb seines Zuflusses trägt er den Namen Alpenrhein und fließt in diesem Abschnitt durch das Rheintal. Der Tomasee nahe des Oberalppasses gilt als Quelle des Rheins. Der Fluss wir von hier ab als Vorderrhein bezeichnet. Der Hinterrhein hingegen entspringt unterhalb des Rheinwaldhornes in einem Hochtal. Der längste Quellast jedoch entspringt im Vorderrheingebiet auf dem Gebiet des Kantons Tessin in der Schweiz. Der Vorder- vereinigt sich mit dem Hinterrhein in der Nähe von Tamins-Reichenau und wird von hier bis zum Bodensee Alpenrhein genannt. Auf dieser Strecke fließt er auch durch das Rheintal. Es verläuft entlang den Grenzen der schweizer Kantonen St. Gallen und Graubünden, folgt darauf hin der Grenze zum Fürstentum Liechtenstein und setzt sich weiter an der Grenze des österreichischen Bundeslandes Vorarlberg fort.

Das Rheintal ist dicht besiedelt, besonders in seinem unteren Bereich ist die Bevölkerungsdichte sehr hoch. Die Besiedlung wurde speziell im Bereich des unteren Rheintals durch Begradigungen des Flusses gefördert. Zahlreiche Altarme lassen noch heute die vielen Mäander der Flusses erahnen. Im Allgemeinen ist das Wetter im Rheintal ähnlich dem im süddeutschen Raum. Eine Besonderheit ist ein oft tagelang anhaltender Nebel, der sowohl im Frühjahr als auch im Herbst auftritt. Eine weitere Besonderheit ist ein oftmals recht starker Föhn, der von Süden über den Hauptkamm der Alpen durch das Rheintal strömt und sogar die Hauptstadt des Feistaates Bayern, München, erreicht. Dieser Fallwind vertreibt bei seinem Auftreten das schlechte Wetter und sorgt für eine außerordentlich klare Sicht. Die im Rheintal herrschenden Temperaturen werden jedoch maßgeblich durch den Bodensee bestimmt.

Ehemals dominierte im Rheintal die Textilindustrie. Diese ist in der Gegenwart jedoch kaum noch vertreten. Ein prägender Wirtschaftszweig jedoch ist der Tourismus. Sowohl Winter- als auch Sommertourismus gewinnen zunehmend an Bedeutung. Von der Landesregierung des Bundeslandes Vorarlberg wurde im Jahre 2004 mit der “Vision Rheintal” ein neues interessantes Projekt initiiert. Mit diesem Projekt soll der Ist-Zustand der Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklung analysiert werden, denn aus vormals fleckenförmigen Ansiedlungen hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte ein fast durchgängiges Siedlungsband entwickelt. Dieses Projekt klammert leider das auf der linken Seite gelegene schweizerische Gebiet des Rheintals aus.

Eine Woche am Bodensee

11. März 2011

Der Rhein ist der Hauptzufluss des Bodensees und dessen einziger Abfluss. Wir hatten schon an so ziemlich allen Abschnitten des „deutschesten“ aller Flüsse Urlaub gemacht, ob das der Oberrhein bei Freiburg war, das Rheinland bei Bonn oder der Niederrhein beginnend bei Düsseldof. Sogar den Abschnitt des Rheins auf der niederländischen Seite, wo er sich langsam der Nordsee nähert, hatten wir nicht ausgelassen. Nun sollte es also der Bodensee sein. In einem Online-Touristik-Portal, besorgten Wir uns die nötigen Informationen für einen gelungenen Urlaub am Bodensee und mieteten eine Ferienwohnung in der Nähe von Konstanz . Das hat auch alles ganz wunderbar geklappt und bei unserer Anreise fanden wir sowohl die Wohnung als auch deren Umgebung in dem Zustand vor, wie sie im Angebot beschrieben wurde.

Wir wollten einige Fahradtouren unternehmen, deshalb hatten wir unsere Drahtesel auf unserer Fahradkonsole am Heck des Autos mitgenommen. Die Ufer des Bodensees sind fast durchgängig recht radfreundlich angelegt. So unternahmen wir Abstecher nach Sankt Gallen in der Schweiz, wobei wir ein Stück über österreichisches Territorium radeln mussten und nach Friedrichshafen. Bei letzterem Ausflug benutzten wir allerdings die Fähre um abzukürzen. Sonst hätten wir den ganzen Überlinger See umradeln müssen, der wie eine fingerförmige Ausstülpung aus dem Bodensee herausragt.

Als weitere Aktivitäten hatten wir Segeln und Angeln geplant. Da wir weitläufige Verwandte in Konstanz haben, die auch ein Segelboot besitzen, wurden wir zu einem Tagestörn eingeladen. Der Wind war ganz schön frisch an jenem Tag und die Wellen erreichten eine respektable Höhe. Unsere Verwandten erzählten uns, dass alljährlich auf dem See etliche Wassersportler ums Leben kommen, weil bei ungünstigen Windverhältnissen Wellenberge bis zu 3 Meter Höhe entstehen können. Vor unserem Törn hätten wir das als „Seemansgarn“ eingestuft, aber wir haben schon Respekt bekommen vor diesem See. Für einen kurzen Ausflug an die Mosel empfiehlt sich die Buchung einer Ferienwohnung und Gästezimmer
bei Cochem/Mosel

Mit dem Angeln wurde es nicht viel. Nur an zwei Abenden setzte ich mich an das Ufer des Sees und fing gerade einmal zwei mittlere Rotfedern. Dennoch hat uns diese Woche am Bodensee gefallen und wir möchten als letzten noch verbleibenden Abschnitt des Rheins demnächst den Zufluss oberhalb des Bodensees, den Alpenrhein, kennenlernen.

Ferienwohnungen Bodensee

Die Region um den Bodensee ist als ein Naherholungsgebiet besonders beliebt in den Sommermomaten. Die ebenen und nahe am See gelegenen Fahrradwege laden ein zu Radtouren durch Pappelalleen, vorbei an grünen Wiesen und an den vielen Sehenswürdigkeiten, welche die Städte am See zu bieten haben.

Wenn man ein paar Tage Zeit hat, am Bodenseestrand sonnen, schwimmen und windsurfen geht, kann dies die Lebensgeister wecken und ebenso sehr gut beruflichen Streß in kurzer Zeit abbauen. Zeltplätze sind oft gefragt, beliebt sind aber auch als Unterkunft eine Ferienwohnung und Ferienhaus am Bodensee.